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Gesetzliche Regelung

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Baden-Württemberg unterstützen und fördern seit vielen Jahren die Aktivitäten der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe durch materielle, infrastrukturelle und finanzielle Hilfen. Wir setzen uns dabei besonders für eine praxisnahe Ausgestaltung der Selbsthilfeförderung mit dem Ziel der Patientenorientierung ein.

Januar 2008

Seit dem 1.1.2008 sind die Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, die gesundheitsbezogene Selbsthilfe mit einem festgelegten Betrag zu fördern: Entsprechend dem § 20c des fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) stellten wir im Jahr 2015 pro Versichertem 0,64 Euro zur Verfügung.

Auch die Art der Förderung ist gesetzlich festgelegt – es gibt 2 Förderstränge, für die die Gelder jeweils zur Hälfte eingesetzt werden sollen:

  • kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung (Pauschalförderung)
  • krankenkassenindividuelle Förderung (Projektförderung)

Juni 2015

Am 18. Juni hat der Deutsche Bundestag in seiner 112. Sitzung den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Präventionsgesetzes in der Fassung des Bundestagsausschusses für Gesundheit angenommen.

Das Gesetz hebt mit dem § 20h SGB V (Nachfolger des § 20c SGB V) die Ausgaben für die Selbsthilfe ab 2016 von 0,64 Euro auf 1,05 Euro je Versicherten an. Weitere gravierende Unterschiede zu der bisherigen Regelung des § 20c SGB V existieren nicht.

Wir als GKV in Baden-Württemberg begrüßen diese neue Regelung zur finanziellen Stärkung der Selbsthilfeförderung! Sie belohnt die jahrelangen Anstrengungen und baut auf den bisherigen Erfolgen in der Selbsthilfe auf.